




Das Ziel ist, eine Lebenswelt zu schaffen, in der die Bedürfnisse und Verhaltensweisen der an Demenz erkrankten Bewohner berücksichtigt werden und Lebensqualität ermöglicht. Das Vertrautsein mit einem täglich wiederkehrenden Geschehen vermittelt demenzkranken Menschen Sicherheit und Geborgenheit. Es besteht Regelmäßigkeit und Beständigkeit in der Tagesstruktur dieser Wohnbereiche. Erinnerungsarbeit ist einer der wichtigsten Türöffner im Umgang mit demenzerkrankten Menschen und nimmt deshalb auf diesen Wohnbereichen eine zentrale Rolle ein.
Die Mitarbeiter stellen für die demenzerkrankten Menschen feste Bezugspersonen dar, die einen nahen und im Zeitverlauf stabilen und tragfähigen Kontakt zu ihnen aufbauen. Die Mitarbeiter kennen die Bewohner hinsichtlich Gewohnheiten, Bedürfnissen, Vorlieben und Abneigungen, so dass sich enge Beziehungen in einer vertrauten Umgebung entwickeln können.
Eine validierende Grundhaltung bestimmt den Umgang mit den Bewohnern. Jemanden zu validieren bedeutet, seine Gefühle anzuerkennen, ihn Wert zu schätzen. Man braucht sehr viel Einfühlungsvermögen, um in die innere Erlebniswelt der sehr alten desorientierten Menschen vorzudringen - "in den Schuhen des anderen (zu) gehen" (Naomi Feil).
Darüber hinaus wird eine Zusatzversorgung im Rahmen von Visiten durch einen Konsiliararzt des Asklepios Fachklinikums angeboten. Neben der fachärztlichen Beratung werden unsere Pflegekräfte in Fallbesprechungen und durch Fort- und Weiterbildungen auf die spezifischen Anforderungen der uns anvertrauten Bewohner vorbereitet und begleitet.